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Centro
Educativo Comunitario - gegründet im Jahr 1990
CECY - Methodik - Dorfgemeinschaft - Mädchen am C.E.C.Y. - Qualitätssicherung - Unterstützung - Kontakt Das C.E.C.Y. ist eine private, nicht gewinnoriorientierte Primar- und Sekundar-Schule. Das Erziehungsministerium Guatemalas anerkennt die Zeugnisse des Centro Educativo Yampu genau so wie die Zertifikate der staatlichen Schulen und anderer privater Instititionen. Die Schülerinnen und Schüler des Centro Educativo Comunitario "Yampuc" bezahlen nur ein symbolisches Schulgeld. Auch die Staatsbeiträge sind sehr gering und ändern stark von Jahr zu Jahr. So unterstützt der Förderverein Pro Centro Educativo Yampu in der Schweiz die Schule durch seine Spendentätigkeit. Wenn Sie das Projekt überzeugt und Sie einen Beitrag zu dessen Weiterbestehen leisten wollen, finden Sie das Konto am Ende dieser Seite. Das C.E.C.Y. wurde 1990 gegründet. Damals waren die Möglichkeiten für bedürftige Kinder, in San Pedro Ayampuc, einem Ort von ungefähr 5000 Einwohnern im Norden der Hauptstadt Guatemala City, zur Schule zu gehen, völlig ungenügend. Auch heute noch ermöglicht das C.E.C.Y. vor allem Kindern aus sozial benachteiligten Familien eine solide Grundschulung. Das C.E.C.Y. ist eine echte Alternative zu anderen Schulen im Ort. Die grosse Mehrheit der Schülerinnen und Schüler der 12 Primar- und 3 Sekundarklassen stammt aus Maya-Familien. Damit sie sehen, wie wertvoll ihre ursprüngliche Kultur ist, spielen neben den üblichen Fächern wie Lesen, Rechnen, Naturkunde, Handarbeit usw. auch die Maya-Sprache Kaqchikel und die Traditionen der Mayas eine Rolle im Unterricht. So vermitelt das C.E.C.Y. nicht nur eine formale Ausbildung, es stärkt auch das Selbstbewusssein der Kinder. Indem die Schülerinnen und Schüler lernen, Probleme zu analysieren und sie zu lösen sowie an Diskussionen aktiv teilzunehmen, gestalten sie selbst ihre Entwicklung mit. Das C.E.C.Y. - Teil der Dorfgemeinschaft Das C.E.C.Y. will nicht nur einen Beitrag zur individuellen Entwicklung der Kinder leisten. Seine Vision ist es, auch die Zusammenarbeit innerhalb der Dorfgemeinschaft zu fördern. Die Eltern der Kinder bezahlen zwar sehr viel weniger Schulgeld als in anderen Privatschulen. Sie beteiligen sich jedoch an notwendigen Unterhaltsarbeiten und sichern so aktiv das Weiterbestehen der Institution. "Unser Team ist davon überzeugt, dass wir selbst zu einer sozialen und ethnischen Familie gehören, die wir stärken wollen, indem wir die Mehrsprachigkeit und die bewusst gelebte Maya-Identität fördern. Wir bemühen uns deshalb stets um Solidarität und um umfassende Integration aller am Erziehungsprozess Beteiligter. Besonders wichtig sind uns dabei nebst der fachlichen Professionalität der Respekt dem Anderen gegenüber und die Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb der Lehrerschaft, zwischen Lehrer- und Schülerschaft, sowie zwischen dem C.E.C.Y. und der Dorfgemeinschaft." Das Centro Educativo Yampú hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Tatsächlich arbeiten die Eltern immer besser mit den Lehrkräften zusammen und suchen das Gespräch mit ihnen. Viele Sanpedranos wünschen ausdrücklich, dass ihre Kinder das C.E.C.Y. besuchen. Für Guatemala ist bemerkenswert, dass von den 334 Kindern, die sich 2006 in der Primarschule eingeschrieben haben, 151 Mädchen sind. Wir sehen mit Freude, dass der Anteil der Mädchen immer höher wird, welche unsere Schule besuchen - denn dass Mädchen überhaupt eine Schule besuchen, ist immer noch nicht selbstverständlich. An der Sekundarstufe haben sich 78 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben, 44 Jungen und 34 Mädchen. Damit wir unsere Prinzipien wahren können, haben wir nicht alle Jugendlichen, die sich einschreiben wollten, in eine unserer Klassen aufgenommen. Wir gehen dabei von der Überzeugung aus, dass Qualität wichtiger ist als Quantität. So muss seit 2003 jede Schülerin und jeder Schüler einen Notendurchschnitt von 70/100 erreichen, damit eine Weiterführung der Schulkarriere am C.E.C.Y. möglich wird. Wer mehr als einmal repetieren muss, kann ebenfalls nicht am C.E.C.Y. bleiben. Dieser Entscheid scheint uns nicht problematisch - er ist nur Beweis dafür, dass wir daran interessiert sind, die Ausbildung jener zu verbessern, die etwas lernen wollen. Konto Raiffeisenbank Oberwil
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