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Dezember 2005
Am Ende eines Schuljahres
(Texte und Photographien von Victor Manuel Per Pichiyá)



Wie jedes Jahr begannen auch die diesjährigen Abschlussklassen der Sekundarstufe schon Monate vor den Prüfungen, Geld für das seit langem ersehnte Fest zu sammeln. Dieses Mal waren es sogar zwei Klassen, welche sich verabschiedeten, die 3A und die 3B. Von Beginn an war klar, dass die beiden Kurse gemeinsam feiern würden. Alle arbeiten viel, um etwas zum guten Gelingen der Veranstaltung beizutragen.

Bei der Feier fehlte dann niemand von denen, die am C.E.Y. mitarbeiten. Die Vorstandsmitglieder des Trägervereins, die Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Eltern nahmen zuerst an einer Messe in der Kirche teil.
Dann begaben wir uns gemeinsam zum Festsaal in der Stadthalle. Jene, die das Diplom erhalten hatten, setzten sich mit ihren Angehörigen an die für sie reservierten Tische. Alle waren gleichzeitig glücklich und ein bisschen wehmütig, denn es galt nun, von den Kameradinnen und Kameraden Abschied zu nehmen. Dann ging es aber wieder fröhlich zu, als die Zeugnisse verteilt wurden und der Tanz begann.

Einen Tag später schlossen auch die Kleinen ihr Schuljahr ab. Für 8:30 waren alle Eltern zu einer ganz besonderen Veranstaltung eingeladen. Der Direktor Pako Tiul hatte mit den Schülerinnen und Schülern der 1. Sekundarklasse einen Tanzwettbewerb vorbereitet. Die Darbietung von regionalen Tänzen sollte dabei zeigen, welche Rolle interkulturelle Projekte am C.E.Y. spielen.

Man forderte die Eltern auf, mit ihren Kindern zusammen aktiv an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Besonders lustig war natürlich der erwähnte Tanzwettbewerb. Ausserdem gab es aber auch einen Gesangswettbewerb für Gruppen, in welchen Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sich zusammenfanden. Ziel war es einmal mehr, die kulturelle Identität sowie die Einheit der Familie zu fördern und zu zeigen, dass alle am Unterricht Betiligten gemeinsam eine Einheit bilden.