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November
2005
Einige
Schulzimmer des C.E.Y. waren in einem schlechten Zustand. Sorgen bereitete uns
vor allem der Zustand der Bodenplatte in der Bibliothek, in den Räumen der
Lehrer Gamaliel und Clementino sowie im Marimba-Zimmer. Der Boden hatte sich an
einzelnen Stellen so stark gesenkt, dass wir gezwungen waren, ihn vollkommen neu
einzuziehen, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.
Hier der Kommentar eines Schülers, welcher bei den Bauarbeiten mitgeholfen hat: Wie war das, als der Boden gegossen wurde? Hier sind wir beinahe alle arm, was das Geld anbelangt, aber wir sind reich in all den Dingen, wo das Herz eine Rolle spielt. In solchen Momenten erkennt man die anständigen, hilfsbereiten Menschen. Ich sah, dass vielleicht 75% der Eltern bei den Renovationsarbeiten mitarbeiteten. 25% waren nicht dabei, aus verschiedenen Gründen. Menschen haben ja gute und weniger gute Seiten. Vielleicht gibt es zu einzelnen Eltern zu wenig Kontakt. Es wäre schön, wenn alle teilnehmen würden - aber das ist wohl beinahe zu viel verlangt. Als
wir den neuen Boden gossen, waren alle fröhlich. Man sah nur lachende Gesichter.
Wir waren so viele, dass wir in drei Stunden den Boden der drei Räume giessen
konnten. Das ist das Schönste, was ich erlebt habe, seitdem ich das Centro
Educativo Yampu besuche. Da waren die Lehrkräfte, Väter und Schüler,
die sich als Bauarbeiter betätigten, dann auch jene, welche ihnen Erfrischungsgetränke,
Milchreis und Brot brachten - all das brachte uns zum Lachen. Besonders gefielen
uns die hübschen Lehrerinnen, die uns mit einem Lächeln eine Stärkung
servierten. Das ist doch das Gute an den Lehrkräften, dass sie diese Gabe
haben, jeden Tag jünger zu wirken.
Victor Manuel de Jesús Rosales Vásquez, 1. Klasse Sekundarschule
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