glyph tijob'äl yampu


eine
Mayaschule







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schweizer seminaristin mit maestra maya

Das C.E.Y - eine Maya-Schule

Besuch einer Seminaristinnen des
Instituts Uterstrass(ZH)
in San Pedro Ayampuc

Vor 4 Jahren verbrachte ich einen Monat im Dorf San Pedro Ayampuc. Die Möglichkeit dazu eröffnete sich mir während der Ausbildung zur Primarlehrerin, als ich mit einigen Lehrkräfte des C.E.Y, welche das Institut Unterstrass besuchten, Kontakte knüpfen konnte.

Wenige Wochen später stand ich schon im Innenhof des C.E.Y, um Erfahrungen zu sammeln und einige von meinen weiterzugeben. Vor allem in Erinnerung geblieben sind mir:

die Projektwoche, während der ich mit    einer Gruppe von Schülerinnen und
   
Schülern aus Glas - und
   mit viel Improvisation und Spass -    Schmuckschatullen herstellte;
ein Seminar zum Thema Männer-/    Frauenrollen, während dem ich viel
   über die verschiedenen Denkweisen
   erfuhr und zahlreiche Anregungen
   bekam, über das Thema weiter nach-
   zudenken;
3 Workshops, die ich für die Lehrerin-
   nen des C.E.Y organisierte.
   Ich zeigte ihnen, was ich in der Aus-
   bildung zu den Fächern Sport, Mathe-
   matik und Gestalten gelernt hatte. An
   den folgenden Tagen probierten die    Lehrpersonen mit ihren Schülerinnen    
   einiges davon aus.
die Nachhilfestunden, die ich nachmit-
   tags erteilte, und bei denen ich mit
   wenigen Kindern zusammen arbeiten    konnte.

Gut erinnern kann ich mich ebenfalls an die besondere Atmosphäre der Schule, die vielen Stimmen, die von überall her zu mir drangen, die plaudernden und lachenden Kinder, das gegenseitige Interesse, die vielen Fragen und Antworten. Sehr beeindruckt war ich auch von den Werten, die im C.E.Y vermittelt wurden, von den Diskussionen über Probleme wie Gewalt in der Familie, Drogen....

Viele interessante, lustige und denkwürdige Momente gab es auch in den 4 verschiedenen Familien, bei denen ich während meines Aufenthaltes untergebracht war.

Sehr weit weg erscheint mir heute diese Zeit und dieser Ort. Ich bin dankbar, dass ich ein klein wenig am Leben dieser Menschen teil haben konnte.

Caroline Brunnert

"Was würde geschehen, wenn die Männer Kinder bekämen?"
(Fotografie eines Plakates; Resultat des Workshops zur Männer-/Frauenrolle)

DAFÜR

"Es gäbe keinen Machismus."

"Sie würden sich mehr für das Leben des Paares engagieren (sie würden mehr Arbeiten verrichten und Pflichten übernehmen)"

"Sie würden das Glücksgefühl empfinden, ein Kind zu gebären."

"Sie hätten mehr Respekt."

"Es gäbe weniger Familien mit vielen Kindern."

"Sex würde nicht alles dominieren."

DAGEGEN

"Sie müssten mehr zu Hause bleiben, um zu den Kindern zu schauen."

"Die Gesellschaft würde einen solchen Wandel nicht zulassen."

 

 

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