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Mayaschule







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maya-zeremonie

Das CEY - eine Mayaschule

Die Maya-Kultur

Die Mayaschulen entstanden hauptsächlich in ländlichen Gebieten als Alternative zu den oft gar nicht existierenden staatlichen Primarschulen. Mayaschulen sind ein Glied in der Jahrtausende alten Kette, welche das Wissen und die Weisheit der Maya-Familie von Generation zu Generation bis in die heutige Zeit weiter vermittelt hat. Dabei ist ihr Ziel, das Traditionelle zu bewahren, ohne sich dem Neuen zu verschliessen.

Inhalte sind so neben Spanisch und traditionellem Rechnen auch die lokale Maya-Sprache - in San Pedro Ayampuc das Kaqchikel - , die Maya-Mathematik und andere wesentliche Elemente der Maya-Kultur. Innerhalb des Kaqchikel-Unterrichtes werden die Kinder und Jugendlichen auch mit der Kosmovision der Mayas und den costumbres, den Gebräuchen, vertraut.

Die Fotografie zeigt Schülerinnen und Schüler, welche unter der Leitung einer Kameradin - jede Frau und jeder Mann kann Priesterin oder Priester sein - eine Zeremonie durchführen, um den Gottheiten für all das zu danken, was sie im alltäglichen Leben erhalten.

maya-altar

Verschiedene Anlässe werden bei einer speziellen Maya-Zeremonie gefeiert, zum Beispiel der Anfang eines neuen Schul-jahres.

Hier bereitet eine Lehrerin den traditionel-len Maya-Altar vor, einen Kreis aus Zucker. Innen legt sie Copalharz aus. Später werden vier Kerzen in den Farben rot, gelb, schawarz, weiss die vier Kardinalpunkte Osten, Süden, Westen, Norden markieren.

Man muss schon etwas vom Cholqu'ij, dem Ritualkalender der Mayas, verstehen, damit man sich klar wird, was die Zeremonie bedeutet.

 Album - Maya-Anlässe
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