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Das
CEY - eine Mayaschule
Das
eigene Lesebuch
Im
Jahre 2000 erklärten sich 2 Lehrerinnen des CEY bereit, ein
Lesebuch für die ersten Primarschulklassen zu entwerfen und
es dann mit einfachen Mitteln zu produzieren. Die Mühe hat
sich gelohnt: Seit 2001 arbeiten die Kinder der 1. Klasse mit den
zwei Bänden für die Kleinsten - und seit 2002 steht auch
ein Band für die 2. Klassen zur Verfügung.
Hier
der Bericht von Susy und Candy, den
beiden Autorinnen, welche auch die Fotografien vermittelt haben:
Zuerst
baten wir Daniel, uns zu beraten. Wir überarbeiteten den ursprünglichen
Plan drei Mal, während wir uns ständig fragten, welches
die Bedürfnisse der Kinder seien, wo sie am meisten Unterstützung
brauchten.
Dann baten wir die in der ersten und zweiten Klasse unterrichtendn
Kolleginnen und Kollegen, uns Themen und Unterthemen mit den entsprechenden
Übungen für die verschiedenen Einheiten vorzuschlagen.
Es brauchte mehrere Überarbeitungen, bis die einzelnen Bände
bereit waren.
Schliesslich ging es darum, ein Budget für die Finanzierung
vorzubereiten.
Nun arbeiten die Kinder mit den Büchern, was für uns alle
eine grosse Befriedigung darstellt.
Die
Eltern sagen...
Cristina
González, 39: Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass die
Kinder mit n figürlichen Darstellungen arbeiten können.
So wird das Lernen sehr viel leichter.
Griselda Mijangos, 28: Das Buch ist sehr schön, weil es genau
auf dem Niveau der Kinder ist. Es hilft uns auch ein bisschen, was
unsere Sprache, das Kaqchikel, anbelangt.
Die
Meinung der Kinder...
Hector
Rolando, 8: Mir gefallen die Bilder, mir gefallen die Vokale, die
ich ausfüllen kann, mir gefallen die Blumen mit all ihren Formen.
Wenn ich zu Hause bin, lese ich die Lektionen mit meiner Mama und
meinem Papa.
Brenda
Monroy, 7: Ich lese gerne und ich male auch gerne die Bilder aus.
Wenn ich zu Hause bin, lese ich die Lektionen, die ich mag mit den
Eltern und den Geschwistern.
Omar
Folgar, 6: Zu hause lese ich gerne mit meinem Bruder, der die Vorberitungsklasse
besucht. Ich bringe ihm so das Lesen bei.
Esvin
Chiché, 8: Es ist lustig, mit dem Buch zu arbeiten, weil
der Lehrer sehr dynamisch ist.
Jeimy
Pérez, 9: Es ist leicht, mit diesem Buch lesen zu lernen.
Der Inhalt ist lustig und ich verstehe alles gut.
Und
die Lehrkräfte...
Candida
Peinado: Als Lehrerin denke ich, dass es für die Kinder sehr
wichtig ist, mit einem Lehrmittel arbeiten zu können. So ist
es viel leichter, lesen und schreiben zu lernen. Ausserdem sehen
die Eltern, welche Fortschritte ihre Kinder machen und sind so ebenfalls
zufrieden mit ihnen.
Giovani
Gómez: Ich glaube, das ist wirklich sehr gut!
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