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Das
CEY - eine Mayaschule
Maya-Kosmovision
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Das Zahlensystem
Das
Zahlensystem der Mayas ist kein Dezimal-, sondern ein Vigesimalsystem.
Es beruht also nicht auf der Zahl zehn, sondern auf der Zahl zwanzig.
20
ist für die Mayas das Sinnbild für den Menschen, der über 10 Finger
+ 10 Zehen verfügt.
Zum
besseren Verständnis der Mayazahlen allgemein dient z.B. die Darstellung
der Jahreszahlen 1999 und 2001, so wie sie auch auf einer aktuellen
Maya-Agenda zu lesen sind.
Um
die Zahl 2001 darzustellen, braucht es die Zahl Null. Tatsächlich
werden die Mayas auch als die Erfinder der Zahl 0 bezeichnet - ein
weiterer Beweis für die ausserordentlichen Kenntnisse der Mathematiker
bei den alten Mayas.
Die
Null ist für die Mayas nicht ein Zeichen für das Nichts; sie bedeutet
ganz im Gegenteil Vollkommenheit; denn sie wird als zweite Stelle
dort verwendet, wo die Zahl 20 geschrieben wird. Wenn 20 erreicht
ist, sind die zehn Finger und die zehn Zehen vorhanden, welche zum
ausgebildeten menschlichen Körper gehören. Ein Maya-Mathematiker
schreibt dazu: Die Null ist nicht Negation - sie ist eine Kategorie
der Lebensfülle, des Positiven. Sie bedeutet: Alles ist vorhanden.
Für
die Zahl 0 verwenden die Mayas einen Glyphen, der etwa wie ein Korn
aussieht:


Unterste
Stufe : 1 x 1 = 1.
Stufe 20: 0 x 20 = 0
Stufe 400: 5x 400 = 2000.
Addition der 3 Werte: 2001
Illustration:
Jedes Jahr gibt die Fundación Centro Cultural y Asistencia Maya
in Guatemala einen Maya-Kalender heraus, welcher sowohl die Tage
des cholq'ij
wie jene des allgemein gültigen Jahreskalenders beinhaltet. Im Anhang
werden die Inhalte der 20 Tage erläutert. Oben das Titelbild des
Jahres 1999.
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