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Mayaschule







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der ritualkalender chol qu'ij

Das C.E.Y. - eine Mayaschule

Maya-Kosmovision
Der Ritualkalender Chol q'ij (Tzolkin)

Der chol q'ij, in Maya-Studien meistens Tzolkin genannt, ist einer der kalenda-rischen Zyklen, mit welchen die Mayas seit über 2000 Jahren den Lauf der Zeit messen. Dabei erlaubt der chol q'ij den Mayas gleichzeitig, der Zeit einen ganz bestimmten Inhalt zu geben.

Der chol q'ij kombiniert 20 Tage mit den Nummern 1 - 13, was 260 Tage ergibt. Der chol q'ij hat sowohl einen wissenschaftlichen wie einen mythologisch-religiösen Ursprung.

Jeder der 20 Tage wird während dem 260 Tage-Zyklus je einmal mit jeder der 13 Nummern (1 - 13) kombiniert.

Jeder der 20 Tage hat seine ganz speziellen Eigenschaften, seine eigenen Energieströme und damit seinen Einfluss auf Leben und Tätigkeiten der Menschen. Der chol q'ij spielt im Bewusstsein vieler Menschen im Gebiet der Mayas (Südosten von Mexiko, Guatemala, Belize, West-Honduras, Westen von El Salvador) immer noch eine wichtige Rolle, denn das Verständnis dieses Kalenders hilft bei wichtigen Entscheidungen, beim Bestimmen eines Datums für besondere Tätigkeiten und Anlässe: eine Reise, einen Handel, die Aussaat und Ernte, zivile und religiöse Rituale und vieles andere mehr.

Der Tag der Geburt eines Kindes sagt viel über seinen Charakter, über mögliche Entwicklungen in seinem Leben, aber auch über Schwierigkeiten, die es wird bewältigen müssen. Der Tag B'atz' ist z.B. der Tag derjenigen, die den Kalender interpretieren, religiöse Zeremonien leiten, also des Ajq'ij, des Priesters, den ein Maya in wichtigen Angelegenheiten um Rat zu fragen wird. Mit Hilfe des chol q'ij, seinem Hauptinstrument, interpretiert der Ajq'ij die für ein Datum entscheidende Kombination von Tag und Nummer.

Die Zeichnung ist im CEY entstanden. Sie zeigt aussen die 20 Glyphen für die zwanzig Tage. Im Innern die vier Farben rot, gelb, schwarz, weiss und eine Gottheit.

 Die Namen der Tage
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