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eine
Mayaschule







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Mayakreuz

Das C.E.Y. - eine Maya-Schule

Die Maya-Kosmovision
Das Kreuz der Mayas

Selbstbewusst gewordene Mayas der verschiedenen Volksgruppen kämpfen heute unter anderem auch darum, dass ihre Kosmovision, ihre Sicht nicht nur des Geschehens auf der Erde, sondern im ganzen Weltall als alternatives Denkmodell wahrgenommen wird.

Kosmos bedeutet ursprünglich auch Ordnung. Die Kosmovision ordnet die kleinsten und die grössten Dinge, vom Keimling bis zum Spiralnebel. Sie verbindet die materielle sowohl mit der gedanklichen, wie auch der spirituellen Ebene und erkennt so eine Vielzahl von Zusammen-hängen, denn alles steht in einer ganz bestimmten Beziehung mit allem anderen.

Im Kosmos ist der Mensch Teil eines unermesslich grossen Ganzen. Er steht nicht über den anderen Elementen der Schöpfung, er steht auf der gleichen Ebene wie sie; er bildet mit ihnen eine sich im Gleichgewicht befindende, alles fassende Gemeinschaft. So erklärt sich der tiefe Respekt der Mayas gegenüber der Natur, der Madre Tierra, der Mutter Erde.

Die Menschen wissen, dass ihnen das höchste Wesen, das Herz des Himmels und das Herz der Erde, das Recht gegeben haben, all das zu brauchen, was sie zum Leben benötigen. Sie wissen jedoch, dass sie nicht Herren der Erde sind.

Der gleiche Respekt kommt auch den Mitmenschen gegenüber zum Ausdruck. In der traditionnellen Mayagesellschaft ist das Kollektiv wichtiger als das Individuum. Die Gemeinschaft ist sich jedoch bewusst, dass der Beitrag jedes Einzelnen wichtig ist und schätzt deshalb die individuellen Gaben hoch ein.

Zur Illustration: Eine Schülerin des CEY hat den kosmischen Baum, das eigentliche Symbol für die Vernetzung alles mit allem, als Stickerei dargestellt

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