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Das
CEY - eine Mayaschule
Die
Maya-Kosmovision -
Der Altar
Im
CEY werden regelmässig Maya-
Zeremonien durchgeführt,
zum Beispiel am Anfang eines neuen Schuljahres. Man dankt den Gottheiten
für all das, was man erhalten hat und bittet um weitere Unterstützung.
Dabei ist man sich bewusst, dass ohne eigene Arbeit nichts erreicht
wird.
Der
Altar befindet sich meistens in einem Wald, auf einem Hügel. Die
Priesterin oder der Priester - hier eine Lehrerin des CEY - bereitet
den Feuerkreis vor, der die Welt mit seinen vier Himmelsrichtungen
darge-
stellt. Innerhalb des Kreises aus Zucker - es werden nur süsse Dinge
als Opfergabe dargebracht - hat Josefina Copal (Harz) ausgelegt.
Nachher wird sie vier Kerzen platzieren, welche die vier Himmelsrichtungen
und die mit ihnen verbundenen Ideen darstellen.
Nachdem
alle Anwesenden eine kleine Kerze in den Kreis gelegt und dabei
einen Wunsch geäussert haben, wird Josefina alle Tage des chol
q'ij aufzählen und damit an all das erinnern, was der Ritualkalender
beinhaltet.
Beim
Maya-Altar befindet sich meistens ein Kreuz,
das im Gegensatz zum christlichen Kreuz gleichschenklig ist: Es
ist Symbol für das absolute Gleichgewicht.
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