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Das
Herz der Weisheit des Mayavolkes*
2.
Die Maya-Kalender Der Choltun - die Langzeitzählung Die
Langzeitzählung dient den Maya dazu, die Jahre zu registrieren, welche seit
dem Anfang ihrer Zeitzählung vergangen sind, das heisst seit dem Jahr 3114
vor Christus. Ausserdem erlaubt es der Choltun, die Dauer astronomischer Phänomene
zeitlich genau festzulegen. Die
Basiseinheit des Maya-Kalenders ist der Tag, kin oder q'ij.
Auf der zweiten Ebene spricht man von einem winal oder winaq,
der 20 kin umfasst. Die dritte Ebene müsste eigentlich 400 Tage umfassen.
Die Maya wählten jedoch für den tun eine andere Variante,
nämlich 18 winal oder winaq. Ein tun umfasst so 1x20x18 = 360
Tage. Auf der vierten Ebene stehen die K'atun (Glyph oben im Bild),
die 1x20x18x20 = 7'200 Tage dauern, d. h. 20 Jahre zu 360 Tagen, zu denen
jedes Jahr 5 Zusatztage gezählt werden. Es folgen... 5.
Ebene = B'aqtun (144'000
Tage / 400 Jahre 6. Ebene = Pitun (2'880'000 Tage = 8'000
Jahre) 7. Ebene = Kalab'tun (57'600'000 Tage / 160'000
Jahre) 8. Ebene = Kinchiltun (1'152'000'000 Tage / 3'200'000
Jahre) 9. Ebene = Alautun (23'040'000'000 Tage / 64'000'000
Jahre) Illustration:
vom kin zum alautun Vorwort:
Victoriano Castillo González, s.j.
*Eduardo
León Chic: Uk'u'xal ranima' ri qano'jib'al; Fundación CEDIM,
Iximulew, Guatemala, 1999. cedim@infovia.com.gt 5a
calle 20-15 zona 11, Colonia Mirador I, Guatemala Übersetzung:
Jurik Rockenbach jurelroc@tiscali.ch (Betreff:
CEDIM [obligatorisch]) Kommentare sind immer willkommen!
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