15
April 2004
Schweizerinnen und Schweizer
besuchen das C.E.Y.
während
einer Guatemala-Reise
Unter
der Leitung von Hans Hofer, dem Präsidenten der Vereinigung Pro Centro Educativo
Yampú besuchten rund 20 Schweizerinnen und Schweizer das C.E.Y.
Bericht
von Francisco Tiul
Mitglied der Schulleitung
Begleitet
durch Marimbamusik, welche von einer Schülergruppe unter der Leitung ihres
Lehrers gespielt wurde, hiessen wir die Gruppe willkommen. Das Mittagessen war
schon bereit. Alle konnten unter verschiedenen Menus wählen, unter anderem
pepián de pollo. Nachdem Hans erklärt hatte, worum es sich
handelt, entschlossen sich alle für diese Spezialität.
Wiederum
waren es Schülerinnen und Schüler, welche das Lehrerteam vorstellten
und erläuterten, welches die Aufgaben der einzelnen Lehrkräfte am C.E.Y.
sind. Die Besucher bildeten nun drei Gruppen. Eine Lehrkraft und ein Übersetzer
begleiteten die Gäste von einem Ort zum anderen im C.E.Y. Meistens waren
es Schülerinnen und Schüler, welche die notwendigen Erklärungen
gaben.
So lernten die Besucherinnen und Besucher den Computerraum
kennen, wo Cesar seine Aufgabe erläuterte. Dann wurden im Klassenzimmer der
2. Klasse der Sekundarschule das Mapamundi-Projekt sowie ein Teil des Maya-Kalenders
vorgestellt. Interesse weckte im Klassenzimmer der 1. Klasse der Sekundarschule
natürlich die Fotogalerie, welche einige Momente der Geschichte des C.E.Y.
dokumentierte. Zu sehen waren auch Arbeiten aus dem Werkunterricht.
Alle Gäste erhielten ein kleines Tuch mit der Darstellung des Glyphen
eines Maya-Tages und ihrem Namen. Dies war auch der Moment, Fragen zu stellen
und allgemeine Bemerkungen zum Geschehen zu machen.
Zur Abschiedszeremonie
versammelten sich alle in der grossen Halle des C.E.Y. Die Besucherinnen und Besucher
wurden erneut mit Marimbamelodien, diesmal aber auch mit Liedern in der Maya-Sprache
Kaqchikel erfreut. Der Gründer der Schule, Daniel Barczay, erinnerte kurz
an die Entstehung des C.E.Y. und erläuterte, welches seine Bedeutung als
Ausbildungsstätte für San Pedro Ayampuc im Allgemeinen und als Maya-Schule
auf nationaler Ebene im Besonderen ist.
Am
Abend umarmeten sich Lehrkräfte und Gäste zum Abschied. Das Lächeln
auf den Gesichter aller zeigte die Dankbarkeit, welche beide Gruppen nach diesem
gemeinsam verbrachten Tag empfanden.