Das
Centro Educativo Yampú
Am
Ende eines intensiven Jahres
Zum ersten Mal seit 1999, als die Site ceyampu.edu.gt entstand, ist es dank zahlreichen interessanten Berichten aus San Pedro Ayampuc gelungen, den Spenderinnen und Spendern jeden Monat Aktivitäten zu , präsentieren, welche beweisen, dass das C.E.Y. eine ganz besondere Schule ist. Die Lehrkräfte selbst, z. T. auch Schülerinnen und Schüler waren Autoren der Beiträge, die im Laufe des Jahes publiziert werden konnten. Im letzten elektronischen Brief hat ein Mitglied der Schulleitung folgendes geschrieben: "Man soll ihnen keinen Fisch geben, man soll ihnen beibringen, selbst zu fischen. Ich sage immer wieder, wichtig sei es die eigene Kreativität einzusetzen, wenn das Geld fehlt, um eine Idee zu verwirklichen. Ausserdem muss jede und jeder von uns die finanzielle Unterstützung, die wir erhalten, überlegt verwenden. Nicht jener erreicht das Ziel, der einfach will und dann blindlings losrennt, sondern jener, der beharrlich an einer Idee arbeitet und dabei bereit ist, einiges zu ertragen." Die Lehrerinnen und Lehrer waren kreativ, sie haben die ihnen zur Verfügung gestellten Mittel ausgezeichnet eingesetzt - sie haben also genügend selbst gefischt, um beim Bild zu bleiben. Alle jene, welche in den Räumen des C.E.Y. jeden Tag Spanisch, Kaqchikel, Mathematik - auch Mayamathematik! -, Naturwissenchaften, Handarbeit, Turnen, Zeichnen, Sozialkunde usw. usw. erteilten; welche die Schülerinnen und Schüler durch eine menschliche Geste glücklich machten; welche individuelle Kleinprojekte zu Gunsten der Kinder und Jugendlichen von San Pedro Ayampuc zu einem guten Ende führten; welche Texte schrieben oder Fotografien machten, damit diese Seiten aktualisiert werden konnten - sie alle arbeiteten beharrlich an einem bemerkenswerten Gesamtprojekt, wobei sie - oft scherzend - Hochs und Tiefs durchlebten, also bereit waren, auch Rückschläge, vielleicht sogar Demütigungen zu verkraften. Die Lehrerinnen und Lehrer des C.E.Y. verdienen am Ende dieses Jahres Dank. Mit ihrer Haltung verwandeln sie irgendwelche Tage im Jahr in Weihnachten - das Fest der Geburt, der Freude und der Geschenke. (Webmaster - Jurik Rockenbach)
Wochenmitte
am Gymnasium und Institut Unterstrass
Am Mittwoch, 24.November war ich am Gymnasium und Institut Unterstrass in Zürich (mehr dazu siehe „Partnerschulen“ auf dieser Homepage) zu Gast und habe den Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten und den Lehrkräften mit einer Diabildpräsentation von meinem letztjährigen Aufenthalt am Centro Educativo Yampú berichtet. Von August bis November 03 habe ich im Yampú mitgeholfen und das Schul- und Dorfleben mitgelebt. Dies war eine sehr eindrückliche und erlebnisreiche Zeit für mich. Die Verbundenheit mit der Natur, mit der Mayakultur, der Kontakt mit der Dorfgesellschaft sind nur wenige Beispiele von dem, was mich an dieser Schule beeindruckt hat. So habe ich am letzten Mittwoch von Ersthilfekursen, Theaterwettbewerb, Naturexkursionen neben ganz normalen Schulereignissen erzählt. Nach der Präsentation sprach ich mit drei Gymnasiastinnen des Gym Unterstrass. Ihre Gedanken sind hier zusammengefasst dargestellt. Ich danke Lisa, Saskia und Zoe nochmals für das interessante Gespräch.
Ich hoffe, mit meinem Bericht einige junge Leute des Gymnasiums und Instituts Unterstrass motiviert zu haben, auch einmal einen solchen Aufenthalt am CEY zu planen, denn ich bin überzeugt, dass man sehr viel entdecken und lernen kann beim Besuch einer solchen Schule, eines „fremden“ Landes. Birsfelden, 27.November, Cristina Mühlemann, chrismueh@hotmail.com
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